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DGP2026: Das sind die Preisträger*innen der diesjährigen Auszeichnungen

Verleihung der Rudolf-Virchow-Medaille 2026 an Christian Wittekind. C. Röcken, C. Wittekind. (Foto: D. Jacklin, DGP 2026, Augsburg)
Verleihung des Rudolf-Virchow-Preises 2026 an Felix Kommoss. C. Wickenhauser, F. Kommoss (Foto: D. Jacklin, DGP 2026, Augsburg)
Verleihung des DGP-Forschungspreises an Hanibal Bohnenberger. H. Bohnenberger, P. Adam (Foto: D. Jacklin, DGP 2026, Augsburg)
Verleihung des Promotionspreises an Jana Julia Harms. J. Harms, D. Aust (Foto: D. Jacklin, DGP 2026, Augsburg)

Spannende Wissenschaft, klare Entscheidungen und viele strahlende Gesichter: Auf der 109. DGP-Jahrestagung in Augsburg wurden auch in diesem Jahr wieder die besten wissenschaftlichen Arbeiten und Verdienste um die Pathologie gewürdigt – mit dem Rudolf-Virchow-Preis, der Rudolf-Virchow-Medaille, einem Forschungspreis, einem Promotionspreis, vier Posterpreisen sowie weiteren Auszeichnungen in den Arbeitsgemeinschaften und einem Sonderpreis des Tagungspräsidenten.

Rudolf-Virchow-Medaille 2026 für Prof. em. Dr. med. Christian Wittekind

Für seine besonderen Verdienste um die Pathologie wurde Prof. em. Dr. med. Christian Wittekind vom Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Leipzig mit der Rudolf-Virchow-Medaille der DGP ausgezeichnet – eine Ehrung, zu der wir ihm von Herzen gratulieren!


Rudolf-Virchow-Preis 2026 geht an Dr. med. Felix Kommoss

Auch 2026 hatte die Jury keine leichte Aufgabe: Sechs Kandidat*innen reichten ihre wissenschaftlichen Publikationen ein. Durchweg überzeugten die Einreichungen mit hohem wissenschaftlichem Niveau – bewertet wurden sie nach Originalität der Fragestellung, Niveau der Methodik und Relevanz für die Praxis.

Die Wahl fiel am Ende auf Dr. med. Felix Kommoss vom Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Heidelberg. Seine ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel „Spatial single cell transcriptomic analysis of a lineage-traceable mouse model of DICER1 Syndrome informs tumor developmental hierarchy". Ausgehend von einem neu entwickelten präklinischen Mausmodell zum DICER1-Syndrom gewinnt er darin eine Vielzahl von Daten, die er mit Befunden aus der Analyse humanen Tumorgewebes korreliert – und liefert so nicht nur ein besseres Verständnis der Erkrankung, sondern auch ein translationales Potenzial, das über das beschriebene Krankheitsbild hinausreicht.

Die Jury brachte es so auf den Punkt: „Besonders eindrucksvoll sei der Bogen, der in dieser Arbeit von einer präklinischen Fragestellung über funktionelle Analysen bis hin zu einer translationalen Anwendungsoption gespannt werde.“

Wir freuen uns sehr mit Herrn Dr. Kommoss über diese verdiente Auszeichnung!

Übersicht der Preisträger*innen der DGP-Jahrestagung 2026

Forschungspreis der DGP 2026

PD Dr. Hanibal Bohnenberger (Göttingen)
Proteomic subtyping of 1,000 treatment-naïve colorectal cancers resolves functional CIN heterogeneity and identifies a rare high-risk tumor state

Promotionspreis der DGP 2026

Jana Julia Harms (Ulm)
Fueling Chordoma: Brachyury-CAD Interaction Boosts Pyrimidine Biosynthesis

Posterpreis der DGP 2026

  • Dr. Stefanie Bobe (Münster)
    Volumetric imaging reveals disease-specific bile ductular reaction patterns in cirrhotic liver diseases
  • Mareike Britt Diederich (Erlangen)
    Prognostic Impact of Integrating Additional Molecular Markers into the ProMisE Classifier
  • Alexander Karl Peter Götze (Gießen)
    Defining Functional Subgroups and Novel Oncogenic Addictions in Burkitt Lymphoma via Genome-wide CRISPR/Cas9 Screening
  • Dr. Paul K. Ziegler (Frankfurt am Main)
    Dissecting Tumor Antigen Presentation in Colon Cancer Using Orthotopic Organoids and Immunopeptidomics

Sonderpreis des Tagungspräsidenten (Best-Poster-Session)

Allen Teilnehmenden der Best-Poster-Session 2026, die keinen Posterpreis erhalten haben, verlieh Tagungspräsident Prof. Dr. Bruno Märkl zusätzlich einen Sonderpreis:

  • Mohamed M. Abdrabbou (Erlangen)
  • Annalena Artinger (Grainau)
  • Lisa Dorothea Brück (Leverkusen)
  • Julius Engel (München)
  • Dr. Nils Englert (Heidelberg)
  • Dr. Panna Jámbor-Hegedüs (Budapest)
  • Dr. Anne-Mieke Kaas (München)
  • Dr. Mieke Raap (Hannover)

Vortragspreise der AG Uropathologie

  • Grigor Andreev (Freiburg)
    Spatial profiling identifies ELF3-SERPINB2 as a critical determinant of the tumor microenvironment in bladder cancer
  • Melina Kehl (Bonn)
    Uncovering endothelial cell heterogeneity in clear cell renal cell carcinoma: An integrative molecular and spatial analysis

Posterpreis der AG Uropathologie

Annika Wefer (Göttingen)
Analyses of the Development of Somatic Malignancy in Testicular Germ Cell Tumours
 

Allen hier genannten Preisträger*innen sprechen wir unseren herzlichen Glückwunsch aus!

Zum Tagungsrückblick
Informationen zu den Preisen
Impressionen der Tagung

 

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