Aktuelles

Nachlese: 102. Jahrestagung der DGP in Berlin

Foto: ©Ecke, DGP 2018.
Eröffnung der Jahrestagung durch den Kongresspräsidenten Prof. Christoph Röcken (Kiel). Foto: ©Ecke, DGP 2018.
Pressekonferenz zur Vergabe des Novartis-Preises der DGP 2018. Foto: ©Ecke, DGP 2018.
Posterbegehung am 25. Mai 2018. Foto: ©Ecke, DGP 2018.

Leben im Wandel – Die deutschsprachige Pathologie beschäftigte sich auf ihrer 102. Jahrestagung vom 24. bis 26. Mai 2018 in Berlin mit Tumorevolution und Tumorheterogenität, seltenen Erkrankungen und neuesten Erkenntnissen in der Molekularpathologie und der digitalen Technik. Der diesjährige Rudolf-Virchow-Preis der DGP wurde an PD Dr. Peter Boor aus Aachen verliehen. Der nunmehr vierte Novartis-Preis der DGP ging an Frau Dr. Sofia Weiler aus Heidelberg.

Mit mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, 55 Ausstellern und 118 eingeladenen Referentinnen und Referenten in 76 wissenschaftlichen Sitzungen und Workshops ging am 26. Mai 2018 die dreitägige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie im Estrel Congress Center zu Ende. Als Keynote-Speaker zu den Themenschwerpunkten Tumorevolution und -heterogenität, seltene Erkrankungen, digitale Pathologie und Molekularpathologie waren eingeladen: Mariam Jamal-Hanjani (London), Frédéric Thomas (Montpellier), Martin-Leo Hansmann (Frankfurt) und Thomas Brabletz (Erlangen). Auch in den Sitzungen der 14 Arbeitsgemeinschaften der DGP wurden insgesamt 15 Beiträge namhafter Gastreferenten und -referentinnen sowie zahlreiche themenspezifische Updates organisiert. Die Sitzungen der Arbeitsgemeinschaften und auch die des Hauptprogrammes erfreuten sich insgesamt einer regen Beteiligung.
Der Dachverband der deutschen MTLA (dvta) organisierte als Kooperationspartner der Konferenz zusätzlich einen Programmstrang für wissenschaftlich tätige MTLAs, welcher sich ebenfalls mit den Themenbereichen Molekularpathologie und Digitalisierung sowie beruflichen Kommunikationsstrategien beschäftigte.

Die Arbeitsgemeinschaften für experimentelle Krebsforschung (AEK), Bildgebung in der Onkologie (ABO), Internistische Onkologie (AIO) und Onkologische Pathologie (AOP) der Sektion B der Deutschen Krebsgesellschaft beteiligten sich in diesem Jahr erstmals mit jeweils eigenen themenspezifischen Sessions am Kongress.

Die Internationale Akademie für Pathologie (IAP) war wieder mit vier Weiterbildungskursen vertreten.

Ein besonderes Highlight stellte die Histo-Pop-Art-Ausstellung der Homburger MTA und Künstlerin Anne Kerber dar, die in ihren Werken mit menschlichen Gewebeschnitten arbeitet.

Prof. Christoph Röcken, Institutsdirektor der Pathologie am UKSH in Kiel und Tagungspräsident der 102. DGP-Jahrestagung zieht eine positive Bilanz der Konferenz: „Die Sitzungen waren sehr gut besucht, was für die hohe Aktualität und Qualität der Beiträge spricht. Auch in diesem Jahr konnten wir den Teilnehmern der Jahrestagung somit wieder ein hervorragendes Forum für den wissenschaftlichen Austausch und zum Netzwerken bieten“.

>> Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie auf der Kongress-Homepage und aus dem Abstract-Band zur Veranstaltung.

 

Verleihung des Rudolf-Virchow-Preises an PD Dr. Peter Boor (Aachen)

Die Rudolf-Virchow-Stiftung für Pathologie vergibt in jedem Jahr einen Preis für eine herausragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Pathologie an eine Pathologin oder einen Pathologen unter 40 Jahren. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert.

In diesem Jahr wurde Herr PD Dr. Peter Boor von der Uniklinik der RWTH Aachen für seine intensive und hervorragende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Nierenfibrose geehrt. Der Titel seiner prämierten Publikation lautet: "Macrophage Migration lnhibitory Factor Limits Renal lnflammation and Fibrosis by Counteracting Tubular Cell Cycle Arrest". Die Arbeit ist im Journal of the American Society of Nephrology (IF 9,343) erschienen.

>> Allgemeine Informationen zum Rudolf-Virchow-Preis der DGP erhalten Sie hier.

>> Weitere Informationen zum Rudolf-Virchow-Preisträger 2018 erhalten Sie hier.

 

Verleihung des vierten Novartis-Preises der DGP an Frau Dr. rer. nat. Sofia Weiler

Mit dem vierten Novartis-Preis der DGP wurde Frau Dr. rer. nat. Sofia Weiler für ihre translationale Forschung zum Leberzellkarzinom ausgezeichnet. In ihrer Forschungsarbeit „Induction of Chromosome Instability by Activation of Yes-Associated Protein and Forkhead Box M1 in Liver Cancer” untersuchte sie die Rolle des Hippo-/YAP-Signalwegs beim hepatozellulären Karzinom (HCC). Dieser steuert bei Säugetieren die Zelldifferenzierung und ist für Wachstum und Entwicklung von Organen und Geweben mitverantwortlich.
Der Novartis-Preis der DGP wurde erstmals in 2012 vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Er fördert herausragende grundlagenorientierte und translationale Forschungsprojekte in der Onkologie.

>> Allgemeine Informationen zum Novartis-Preis der DGP erhalten Sie hier.

>> Weitere Informationen zur Novartis-Preisträgerin der DGP 2018 erhalten Sie hier.

 

Bei Veröffentlichung bitten wir um Zusendung eines Beleges. Vielen Dank!

Informationsnachweis:
Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP), Robert-Koch-Platz 9, 10115 Berlin
Tel.: 030 / 25 76 07 27
www.pathologie-dgp.de, geschaeftsstelle@pathologie-dgp.de

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