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Pathologie und Pathologen im Nationalsozialismus - Projekte zur Aufarbeitung der Geschichte von DGP, DGNN und BDP

Sowohl der BDP als auch die DGNN und die DGP haben Projekte angestoßen, um mit der Aufarbeitung der Rolle der Pathologie im Nationalsozialismus zu beginnen. Die Themenschwerpunkte sind: Die Verstrickungen der DGP-Vorstände und -Funktionäre im NS-Regime, verfolgte und entrechtete Pathologen, die Pathologie und die Pathologen allgemein zur Zeit des Nationalsozialismus.

Der Vorstand der DGP hat auf seiner Sitzung am 14. Dezember 2017 in Berlin beschlossen, sowohl die Vereinsgeschichte im Nationalsozialismus (DGP-Vorstände und -Funktionäre) als auch ein Teilkapitel der Opferforschung (verfolgte, vertriebene und entrechtete Pathologen) historisch aufarbeiten zu lassen. Die Projekte werden von Herrn Prof. Groß (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Uniklinik Aachen) gesteuert und von Herrn Dr. Braunschweig (Institut für Pathologie, Uniklinik Aachen), Leiter der AG Geschichte der Pathologie, sowie Herrn Maas (DGP-Geschäftsstelle) betreut.
Herr Prof. Groß wird zum Thema auch eine Keynote in der Sitzung der AG Geschichte auf der nächsten Jahrestagung halten.

Wir möchten Sie einladen, sich am Projekt aktiv zu beteiligen! Bitte prüfen Sie Ihre Keller-, Dachboden- oder sonstigen Archivräume daraufhin, ob Sie aus beruflichen oder privaten Zusammenhängen mit der Pathologie aus dieser Zeit noch über Dokumente verfügen. Alle Informationen können möglicherweise sehr wichtig sein und sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich unter: geschaeftsstelle@pathologie-dgp.de

Auch beim gemeinsamen Projekt „Pathologie und Pathologen im Nationalsozialismus“ von DGP, DGNN und BDP freuen wir uns sehr über die Zurverfügungstellung von Archivmaterial! Es geht in diesem Projekt nicht um die beteiligten Organisationen, sondern um die Pathologie an sich und die sie tragenden Ärzte.

Mit seiner Vorstellung am 28.10.2017 ist dieses Projekt offiziell gestartet. Herr Prof. Dr. med. Heiner Fangerau, Institut für Geschichte der Medizin, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, wurde nach einem längeren Auswahlverfahren beauftragt, ein Forschungsgutachten mit Entwicklung prototypischer Fragestellungen und einen Überblick zur Quellenlage anzufertigen. Ein Beirat, in dem u. a. auch die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Frau Dr. Martina Wenker, und der Historiker Herr Prof. Dr. Heinz-Peter Schmiedebach, Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin Charité Berlin, vertreten sind, ist bereits aktiv beratend tätig geworden.

Archivmaterial zu diesem Projekt können Sie direkt an Herrn Dr. Baumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Herrn Prof. Fangerau, senden. Bitte kontaktieren Sie Ihn vorab per E-Mail oder Telefon:
E-Mail: timo.baumann@hhu.de
Telefon: 0211 8114858
 

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. C. Sommer, Vorsitzender DGNN e.V.
Prof. Dr. med. K.-F. Bürrig, Präsident BDP e.V.
Prof. Dr. med. P. Schirmacher, Vorsitzender DGP e.V.

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