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13. Update prädiktive molekularpathologische Diagnostik in Frankfurt: Neues Konzept hat sich etabliert

Das Auditoium beim 13. Update MolPath im Hilton Hotel Frankfurt-Airport
Verena Tischer (Bonn) bei der Eröffnung der Veranstaltung
Michaela Unger (Dresden) sprach über KI und NGS/Genomik
Die Diskussion über die Vorträge fand live vor Ort und im Chat statt

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 9. Oktober das 13. Update prädiktive molekularpathologische Diagnostik der DGP besucht, etwa zur Hälfte in Frankfurt und zur Hälfte online. Im zweiten Jahr unter dem neuen Programmkomitee ging es um künstliche Intelligenz, Minimal Residual Disease und kompakte Organ-Updates.

Seit dem 12. Update verantwortet ein neues Programmkomitee die Veranstaltung: Albrecht Stenzinger (Heidelberg), Ulrich Lehmann (Hannover) und Nadine Gaisa (Ulm). Hinzu kommt jeweils ein/e (wechselnde) Vertreter/in der AG MolPath, diesmal war Verena Tischler (Bonn) beteiligt. Die 13. Ausgabe am 9. Oktober 2026 in Frankfurt am Main hat gezeigt, dass der Neustart kein einmaliger Impuls war. Das Format mit kompakten Vorträgen, viel Zeit für Diskussion und einem Fokus auf die Zusammenarbeit zwischen pathologischer Diagnostik und Klinik ist inzwischen etabliert.

Eine Diskussion, zwei Räume

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei, etwa die Hälfte vor Ort und die andere Hälfte online. Diskutiert wurde lebhaft, im Saal am Mikrofon und online im Chat. Das Programmkomitee moderierte selbst und brachte die Fragen aus dem Chat laufend in die Diskussion ein. So wurde aus zwei Publikumsgruppen eine gemeinsame Runde. Auch drei Referierende waren virtuell zugeschaltet.

Vormittag: KI und Minimal Residual Disease

Der Vormittag gehörte zwei Themen, die die Molekularpathologie derzeit stark beschäftigen. Michaela Unger (Dresden) sprach über den Einsatz von KI bei NGS- und Genomdaten. Sebastian Försch (Mainz) stellte Ansätze vor, mit denen sich molekulare Alterationen aus der Morphologie vorhersagen lassen. Danach ging es um die Minimal Residual Disease (MRD): Daniel Kazdal (Heidelberg) erläuterte die technologischen Grundlagen, Anja Riediger (Heidelberg) gab einen Überblick über die klinische Studienlage und den klinischen Nutzen.

Nachmittag: Organ-Updates und Berufspolitik

Am Nachmittag folgten Organ-Updates in jeweils 20 Minuten, Diskussion eingeschlossen. Behandelt wurden Mammakarzinom, kolorektales Karzinom, Tumoren von Magen, Ösophagus und gastroösophagealem Übergang, neuroendokrine Tumoren, pankreatobiliäre Tumoren, Sarkome und gynäkologische Tumoren. Beim NSCLC ging es um die Frage, was heute getestet werden muss und was als Nächstes kommt. Es referierten Carsten Denkert (Marburg), Hendrik Bläker (Leipzig), Alexander Quaas (Köln), Björn Konukiewitz (Kiel), Konrad Steinestel (Ulm), Thomas Longerich (Heidelberg), Wolfgang Hartmann (Münster) und Ramona Erber (Regensburg).

Zum Abschluss sprach Vanessa Kääb-Sanyal (Berlin) über die neue GOÄ und die Hybrid-DRG. Beide Themen betreffen direkt, wie molekularpathologische Leistungen künftig abgerechnet werden.

Dank

Die DGP dankt allen Referierenden und dem Programmkomitee für ein dichtes und praxisnahes Programm. Ebenso dankt sie diatech, MSD und BMS für die Unterstützung der Veranstaltung.

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