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W3 -Professur für Tumorpathologie

An der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist im Institut für Pathologie (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Irene Esposito) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3 -Professur für Tumorpathologie

(ohne Leitungsfunktion)

unbefristet (auf Lebenszeit) zu besetzen.

Die Ausschreibung richtet sich an Fachärztinnen/-ärzte für Pathologie mit breitem klinisch-diagnostischem Spektrum, hochschuldidaktischen Kompetenzen und herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. Die Professur soll insbesondere die molekulare, translationale und klinisch-diagnostische Tumorpathologie weiterentwickeln.

Wir suchen Persönlichkeiten mit einem international sichtbaren Forschungsprofil auf dem Gebiet der Tumorpathologie, die durch entsprechende Publikationen und Erfolge in der kompetitiven Einwerbung von Drittmitteln ausgewiesen sind. Wir erwarten ein hohes Engagement in der akademischen Lehre.

Im Rahmen der Professur ist die Funktion der leitenden Oberärztin / des leitenden Oberarztes des Institutes für Pathologie vorgesehen.

Bewerbungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin, die Approbation, die Promotion mit experimentellem oder klinisch-translationalem Bezug, die Habilitation oder äquivalente Leistungen in Forschung und Lehre mit Bezug zur experimentellen und/oder klinischen Pathologie, die Facharztanerkennung für Pathologie und umfangreiche Erfahrung in der histo- und molekularpathologischen Diagnostik. Internationale Forschungserfahrung, die erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel, Publikationen in international anerkannten Fachzeitschriften im Bereich der Medizin/Naturwissenschaften und Erfahrungen in der universitären Lehre der allgemeinen und speziellen Pathologie und in der universitären Selbstverwaltung werden ebenfalls erwartet.  

Eine Zusammenarbeit mit den Forschungsverbünden der Medizinischen Fakultät und der Universität (Sonderforschungsbereich 1116 „Master Switches bei kardialer Ischämie“; Sonderforschungsbereich 1208 „Identität und Dynamik von Membransystemen – von Molekülen bis zu zellulären Funktionen“; Sonderforschungsbereich Transregio 259 „Aortenerkrankungen“; Manchot- Graduiertenschule „Moleküle der Infektion“, Manchot – Forschungsgruppe „Entscheidungsfindung mit Hilfe von Methoden der Künstlichen Intelligenz“, Düsseldorf School of Oncology (DSO); Internationales Graduiertenkolleg IRTG 1902 „Intra- and Interorgan Communication of the Cardiovascular System“; Graduiertenkolleg 2576 „vivid – In vivo Untersuchungen der frühen Entstehung des Typ 2-Diabetes“, Graduiertenschule „iBrain – Interdisciplinary Graduate School for Brain Research and Translational Neuroscience“; Centrum für Integrierte Onkologie (CIO-ABCD); Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK)) sowie eine Beteiligung an kooperativen Projekten mit dem Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF), Deutsches Diabetes Zentrum Düsseldorf (DDZ) und dem Forschungszentrum Jülich wird erwartet.

Ein hohes Engagement in der Lehre im Modellstudiengang Humanmedizin wird erwartet.

Darüber hinaus sind Erfahrungen im Management von wissenschaftlichen Organisationseinheiten sowie in der Personalführung und in der Zusammenarbeit mit klinischen Bereichen erwünscht.

Die Universität wird Professorinnen und Professoren, die auch in der Krankenversorgung tätig sind, in der Regel in einem privatrechtlichen Dienstverhältnis beschäftigen. Ausnahmen sind möglich, wenn der oder die zu Berufende schon eine Professur in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (W 2 / W 3, C 3 / C4) wahrgenommen hat. Die Universität bzw. das Universitätsklinikum werden kein Liquidationsrecht einräumen. Die der Professur zugeordneten Aufgaben in der Krankenversorgung am Universitätsklinikum werden gesondert geregelt; es wird eine leistungsgerechte Vergütung gewährt.

Einstellungsvoraussetzungen sind neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen gem. § 36 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen insbesondere pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip der „Exzellenz durch Vielfalt“.

Sie hat die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern.

Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist erwünscht.

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden Stellenbesetzungen grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfügt über einen Dual Career Service und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Rheinland. Nähere Informationen unter www.dualcareer-rheinland.de.

Als Ansprechpartner steht Ihnen der Dekan der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Herr Prof. Dr. med. Nikolaj Klöcker (E-Mailadresse: berufungsverfahren@med.uni-duesseldorf.de) zur Verfügung.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit den notwendigen Unterlagen sowie einem kurz gefassten Forschungs- und Lehrkonzept in digitaler Form ausschließlich über das Online-Portal der Medizinischen Fakultät (http://www.medizin.hhu.de/berufungen) ein. Bewerbungsschluss ist der 24.07.2020.

Die Stellenausschreibung als PDF

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